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Eigene Bücher

Hier finden Sie einen Teil der von uns veröffentlichten Bücher! Diese und weitere Bücher von uns finden Sie in unserer Versandbuchhandlung.

Reale Geschichte als Lehrmeister

Wer die beiden größten Niederlagen der europäischen Arbeiterbewegung im 20. Jahrhundert, den Aufstieg des Faschismus zur Staatsmacht und den Niedergang des Sozialismus als Staatsmacht nicht nur vom Hörensagen kennt, sondern selber miterlebt und als Marxist (!) überlebt und verarbeitet hat (inklusive der Verletzungen, die nicht vom Klassengegner stammten), der hat nachwachsenden Generationen von Weltveränderern (m+w) etwas zu sagen. Mehr als die Propagandabücher der vorläufigen »Sieger der Geschichte«.
Für Josef (Jupp) Schleifstein gilt das in besonderem Maße. Er gehört in die Reihe der großen Intellektuellen, bedeutenden Marxisten und Geschichtslehrer unseres Landes, das leider so gänzlich und gefährlich anders geworden ist, als es die überlebenden AntifaschistInnen nach der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus am 8. Mai 1945 gemeinsam wollten und planten.
Anlässlich seines 100. Geburtstages veröffentlichen wir hier eine Reihe von Artikeln, die er in den 1960er Jahren – wegen des KPD-Verbots unter dem Pseudonym Egon Schreiner – und nach Konstituierung der DKP 1968 unter seinem »Klarnamen« geschrieben hat, inklusive seines Buches zur »Sozialfaschismus-These«. Vieles in den nachgedruckten Artikeln klingt nicht nur, sondern ist auch heute nach Jahrzehnten noch hochaktuell und brisant. Was weniger am Autor liegt, als an den Grundzügen heutiger Verhältnisse und den nicht gelösten Problemen – auch den nicht erledigten Hausaufgaben der Linken insgesamt.

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Kritische Geschichte der Juden

Auf Grund der großen Nachfrage ist die "Kritische Geschichte der Juden" von Alfredo Bauer jetzt wieder in gedruckter Ausgabe verfügbar!

Kritische Geschichte der JudenAn Darstellungen zur jüdischen Geschichte mangelt es nicht – auch nicht an solchen, die bis in biblische Zeiten zurückreichen. So gut wie alle jedoch erklären sie die Jahrtausende lange Trennung von ihrer nichtjüdischen Umgebung wie auch ihren Zusammenhalt untereinander letztlich "idealistisch", durch geistige Faktoren.
Alfredo Bauer geht einen anderen Weg. Wie vor über einem halben Jahrhundert bereits Otto Heller und der von den Nazis ermordete belgische Marxist Abraham León wagt er es, die Geschichte der Juden im Sinne des historischen Materialismus zu untersuchen. Und kommt dabei zu Einsichten, die vielfach überraschen werden und jedenfalls auch in der Linken verbreitete Klischees über die jüdische Geschichte gründlich in Frage stellen.

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Europäische Nachkriegsordnung

 West-Ost-Konflikt und deutsche Zweistaatlichkeit

Das Buch enthält Arbeiten des Autors, die in den Jahren nach 1990 verfasst wurden und zumeist nicht mehr verfügbar sind. Ergänzt werden sie durch nicht publizierte Beiträge, Vortragsmanuskripte und Exposés, die sich alle um seine umfassende Darstellung der Nachkriegsgeschichte gruppieren. Das Manuskript hat uns der Autor, dem wir ein großartiges Buch über „Die internationale Einheit der Kommunisten“ verdanken, bereits im Sommer 2009 – kurz vor seinem Tod – übergeben.

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100 Bücher aus 50 Jahren

Liste der Titel auf dem Stick „100 Bücher“

Jahr

AutorInnen

Titel

1969

Friedmann Schuster

Die Septemberstreiks. Auf die Arbeiter kommt es an

1969

Walter Schellenberg

Wie lese ich „Das Kapital“

1970

Fritz Krause

Arbeitereinheit rettet die Republik

1970

Hans Adamo

Antileninismus in der BRD

1970

R. Scheringer / W. Sprenger

Arbeiter und Bauern gegen Bosse und Banken

 

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Die internationale Einheit der Kommunisten - Ein dokumentierter historischer Abriss

 Alle Linken sind nach der Liquidierung der realsozialistischen Ordnungen in Europa mit den Auswirkungen einer rasch voranschreitenden, internationalisierten kapitalistischen Unordnung konfrontiert. In dieser Situation über die Notwendigkeit, den Charakter, die Strukturen und die Beschwernisse eines einheitlichen internationalen Zusammenwirkens aller Kräfte, die eine antikapitalistische, sozialistische Gesellschaftsalternative zum Ziel haben, nachzudenken und Wege zu erkunden, wie man dazu gelangen kann, ist dringender denn je. Ohne die kritische Bilanz der bisherigen - positiven wie negativen- Erfahrungen, wie sie die kommunistische Bewegung seit der großen Sozialistischen Oktoberrevolution in Russland 1917 gemacht hat, ist die Formierung einer neuen stabilen internationalen Aktionseinheit allerdings wenig Erfolg versprechend.

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Lernen aus Krieg und Faschismus!

Zu einigen Fragen der Nachkriegsgeschichte der KPD 1945-1968

Gleich drei historische Daten sind für uns Anlass, diese Einleitung zu einer Sammlung wichtiger  KPD-Dokumente und vor allem das »Dokument Nr. 1«, den Aufruf der KPD vom 11. Juni 1945 erneut herauszugeben:
– der 70. Jahrestag der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus (8. Mai 1945),
– der 80. Jahrestag des VII. Weltkongresses der Kommunistischen Internationale(Sommer 1935) und
– der 100. Geburtstag von Josef Schleifstein (* 15. März 1915, † 24. Juli 1992).
Der tiefergehende Grund liegt – mit Blick auf die Verhältnisse in Europa, insbesondere die wachsende Kriegsgefahr, den Vormarsch der Rechtskräfte, inclusive ihrer Geschichtsrevisionisten, auf der Hand: die dringende Notwendigkeit, die richtigen Lehren aus der realen Geschichte zu ziehen und vermeidbare Fehler nicht zu wiederholen. Auch wenn andere es mit der historischen Wahrhaftigkeit z. B. über die Ursachen und Verursacher der beiden Weltkriege, die Spaltung Deutschlands oder auch die Bewertung der beiden deutschen Staaten – aus welchen Interessen auch immer – nicht so genau nehmen, Geschichtsvergessenheit kann sich niemand leisten, der sich, seinen Kindern, Enkeln oder Urenkeln die Wiederholung vermeidbarer Katastrophen ersparen will und am Ziel einer Zukunft in Frieden, Selbstbestimmung und Wohlstand für alle festhält.

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Flucht aus der Geschichte?

 Die russische und die chinesische Revolution heute

Was der Autor vormals in zwei Flugschriften * unserer Zeitschrift „Marxistische Blätter“ um die Jahrtausendwende veröffentlicht hat, wurde von ihm überarbeitet, aktualisiert und erweitert. Grund für uns, daraus ein Taschenbuch zu machen. Denn sein Anliegen ist und bleibt für heutige Kommunisten hochaktuell: sich der eigenen Geschichte kritisch bilanzierend stellen und daraus neue Kraft für kommunistische Identität schöpfen. Dazu der Autor in seinem Vorwort:

„1818, mitten in der Restaurationszeit und zu einem Zeitpunkt, da das Scheitern der französischen Revolution offenkundig schien, gingen auch jene, die das 1789 Begonnene anfangs begrüßt hatten, auf Distanz: es war für sie nun ein kolossales Missverständnis oder, schlimmer, ein schändlicher Verrat edler Ideale. Müssen wir diese Verzweiflung heute zu der unseren machen, wobei dann nur 1789 durch 1917 und die „Sache der Freiheit“ durch die Sache des Sozialismus zu ersetzen wäre? Müssen sich die Kommunisten ihrer Geschichte schämen?

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